Ein persönlicher Aha-Moment mit einem alten Konjunkturchart
Ich erinnere mich an ein Meeting, in dem ein betagtes, vergilbtes Konjunkturdiagramm die Runde machte. Es zeigte einen Einbruch, der uns alle erschreckte. Erst die zweite Folie offenbarte: andere Skalierung, andere Basis, ganz andere Aussage. Statt Alarmismus blieb die Einsicht, wie sehr Darstellung die Wahrnehmung lenkt. Seitdem prüfe ich zuerst Achsen, Bezugsgrößen und Vergleichszeiträume. Dieses Ritual spart Debattenzeit, schärft den Blick und verhindert teure Fehlentscheidungen, die nur auf optischen Illusionen beruhen.